Der Klimagipfel – eine Chance um den Klimawandel in den Griff zu bekommen

Die vom Vereinigten Königreich ausgerichtete 26. UN-Klimakonferenz (COP26) fand dieses Jahr vom 31. Oktober bis 12. November in Glasgow statt.

Vertragsparteien sind die Unterzeichner der UN-Klimarahmenkonvention (196 Länder und die EU). Die UN-Klimakonferenzen gehören zu den größten internationalen Treffen der Welt. Sie bringen Politiker*innen zusammen, um sich zu globalen Klimaschutzmaßnahmen zu verpflichten. Auch Unternehmen und Bürger*innen sind bei den Gesprächen dabei.

Weltweit nehmen Klimakatastrophen zu, die Artenvielfalt nimmt ab und durch Umweltverschmutzungen wird die Gesundheit von Mensch und Tier gefährdet. Der Klimagipfel ist eine wichtige und eine der letzten Chancen, den Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Bei der Konferenz überprüft die Staatengemeinschaft, wie die Vertragsstaaten ihre Zusagen erfüllen und welche Maßnahmen weiterhin notwendig sind. Für den diesjährigen Klimagipfel wurden sich vier übergeordnete Ziele gesetzt.

1. Klimaneutralität bis 2050 erreichen.

2. Schutz von Gemeinschaften und natürlichen Lebensräumen.

3. Finanzielle Mittel bereitstellen.

4. Die Herausforderungen der Klimakrise gemeinsam angehen.

Während einige Politiker*innen mit den Ergebnissen der zweiwöchigen Verhandlungen zufrieden sind, gibt es auf Seiten von Expert*innen und Umweltorganisationen Kritik gegenüber der Ergebnisse der COP26. Unzufrieden sind diese vor allem mit dem ungenauen Zielen zum Thema Kohleausstieg sowie der ungenauen Maßnahmen in Hinblick auf die finanzielle Unterstützung der weniger Entwickelten Länder durch die Industrieländer. Auch die Erreichbarkeit des 1,5 Grad-Ziels mit den beschlossenen Maßnahmen wird angezweifelt.

Die nächste Klimakonferenz wird 2022 in Ägypten stattfinden.

Quellen:

https://ukcop26.org/news/
https://together-for-our-planet.ukcop26.org/
https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/342741/cop-26-un-klimakonferenz-in-glasgow