Durch das breite Angebot an Studiengängen, Fachmodulen, Seminaren und Veranstaltungen, haben alle Studierenden der HfWU die Möglichkeit die Vielfalt Nachhaltiger Entwicklung kennenzulernen. Förderung und Unterstützung erfahren sie durch die vielseitigen Kompetenzen der Professor:innen, Dozent:innen und Lehrbeauftragten.

Studierende präsentieren

Nachhaltigkeit in der Lehre

Die Lehre ist für die HfWU Mittel um unsere Studierende für Nachhaltigkeit zu begeistern.

Nachhaltige Entwicklung im Studium

Themen der Nachhaltigen Entwicklung sind auf breiter Basis in die Curricula integriert. Die HfWU hat sich zum langfristigen Ziel gesetzt, durch das breit gefächerte Lehrangebot ihre Studierenden zu zukunftsfähigen Denken und verantwortungsvollen Handeln zu befähigen. Aufgrund der inhaltlichen Breite über Professuren und Studiengänge hinweg sind alle drei Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung fachlich vertreten.

Basis für die besondere Integration von Themen der Nachhaltigen Entwicklung ist die gezielte Berufungspolitik und Neuausrichtung von Professuren für Nachhaltige Entwicklung in allen Fakultäten (seit 2012):

  • Ökologie insbesondere Siedlungsökologie;
  • Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft;
  • Betriebswirtschaftslehre, insbesondere nachhaltiges Management, Marketing;
  • Automobilwirtschaft, insbesondere nachhaltige Mobilität.

HfWU-Module

Den Studierenden stehen in jedem Semester die HfWU-Module zur Verfügung. Durch diese studienübegreifenden Lehrveranstaltungen erwerben die Studierenden interdisziplinäre und berufsqualifizierende soziale Kompetenzen. Jedes HfWU-Modul besitzt den Hintergrund der Nachhaltigen Entwicklung in unterschiedlichen Facetten. Die Studierenden können durch die Module zudem ECTS erwerben und erhalten nach Abschluss einer Prüfung ein gesondertes Zertifikat.

Die studienübergreifende HfWU-Module für das Wintersemester 2020/21:

  • 900-002: Präsenz- und Online-Kurs Landscape, Democracy and the European Union
    Dr. Ellen Fetzer/Dr. Michael Roth
  • 900-004: Digital Transformation
    Prof. Dr. Sebastian Fiedler
  • 900-005: Philosophie, Ethik und Nachhaltigkeit
    Prof. Johannes Junker
  • 900-007: Social Innovation (nur im SoSe)
    Dr. Ellen Fetzer/Prof. Dr. Dirk Funck
  • 900-008: Start Up Lessons
    Prof. Dr. Christian Arndt
  • 900-009: Innovation for Sustainability - im SoSe 21 als Ringvorlesung in Deutscher Sprache, im WiSe 21/22 voraussichtlich digital im internationalen Kontext mit ausgewählten Partnerhochschulen in Englischer Sprache
    Prof. Dr. Christian Arndt

Programm für die studienübergreifenden HfWU-Module im Wintersemestersemester 20/21

Abschlussarbeiten an der HfWU

Der Preis für Nachhaltige Entwicklung der HfWU

Jedes Jahr vergibt das ZNE den Nachhaltigkeitspreis für studentische Arbeiten.

Um Studierende und Absolvent:innen zu fördern, die einen praktischen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten, vergibt das Zentrum für Nachhaltige Entwicklung jedes Jahr den Nachhaltigkeitspreis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro!

Welche Abschlussarbeiten?

Teilnehmen können alle Studierenden und Absolventen der Hochschule Nürtingen-Geislingen. 

Folgende Bedingungen sollten eingereichte Arbeiten möglichst weitgehend erfüllen:

  • Sie sind von sehr guter wissenschaftlicher Qualität.
  • Sie fokussieren aktuelle Probleme nachhaltiger Entwicklung.
  • Sie adressieren alle Dimensionen nachhaltiger Entwicklung.
  • Sie erarbeiten praxisnahe Lösungen.
  • Sie reflektieren Wertfragen und die ethische Dimension nachhaltiger Entwicklung.

Weitere formelle Voraussetzungen:

  • Der Abschluss der Arbeit darf zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
  • Die Arbeit muss abschließend begutachtet sein.
  • Die Verleihung des Förderpreises ist auch für eine Arbeit, die von mehreren Personen verfasst wurde, möglich.
  • Arbeiten, die nicht zur Veröffentlichungfreigegeben sind (z.B. mit Sperrvermerk), sind vom Förderpreis ausgenommen.

Bewerbung

Wenn Sie sich für den Preis bewerben möchten, reichen Sie bitte folgende Unterlagen vollständig beim Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (ZNE) ein:

  • ein Bewerbungsschreiben, das die Eignung der Arbeit für den Preis begründet
  • ein gedrucktes und ein elektronischen Exemplar (.pdf) der Arbeit
  • eine einseitige Zusammenfassung
  • eine Empfehlung des Betreuers/der Betreuerin der Arbeit

Bewerbungsschluss ist jeweils im April.

Der Abschluss der Arbeit darf zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Begutachtung und Auswahlgremium

Die eingereichten Arbeiten werden geprüft und bei entsprechender Eignung von einem/einer GutachterIn, i.d.R. ein Mitglied aus dem Beirat des ZNE, begutachtet. Eine Vorauswahl durch das ZNE-Team ist dabei möglich. Ein Auswahlgremium, i.d.R. bestehend aus dem Beirat, dem ZNE-Team und ggf. weiteren Personen, trifft schließlich die Auswahl über die/den PreisträgerIn.

Preisvergabe

Die Preisvergabe erfolgt in der Regel bei der Erstsemesterbegrüßung zum Wintersemester (im Oktober) in Nürtingen. Eine Teilnahme der PreisträgerInnen an dieser Veranstaltung wird vorausgesetzt.

Informationen zur Bewerbung für den Nachhaltigkeitspreis der HfWU in einer Datei:

Förderbestimmungen Nachhaltigkeitspreis der HfWU

Finanzierung

Der Nachhaltigkeitspreis der HfWU (Höhe des Preisgeldes: 1.000 €) wird finanziert durch die Winfried-Böhler Umweltstiftung.

 

Preisträgerinnen und Preisträger

Preisträgerinnen und Preisträger des Nachhaltigkeitspreises ab 2013

2019:
Caren Huckle und Jessica Stehle: Vision Oben - Rund um die Bayernkaserne

2018:
Daniela Schrader: Suffizienz im und durch Tourismus – Gestaltungsmöglichkeiten einer Tourismustransformation durch Produzenten und Konsumenten touristischer Leistungen

2017:
Rosalie Schmon (1. Preis): Betrachtung der Auswirkungen von Unternehmensinitiativen im nachhaltigen Kakaoanbau
Daniel Schulz (2. Preis): Optimierungsansätze für den IT-basierten Wissensaustausch in einem Großkonzern als Unterstützung zur Erreichung des internen Klimaschutzziels

2016:
Franziska Bäker (geb. Steigenberger): Finanzierungsmöglichkeiten von Landschaftspflege und Naturschutz durch den Tourismus am Beispiel des Biosphärengebietes Schwäbische Alb

2015:
Amelie Schmidt: Proportion of People Living below Poverty Line as one indicator of Sustainable Social Development in India

2014:
Felix Bühler (1. Preis): Argumente und naturethische Implikationen in der Windenergiedebatte
Teresa Bachmann (2. Preis): Konflikte und Handlungsempfehlungen beim Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg

2013:
Oliver Grob (1. Preis): Grüne Technologien und Social Banking als ›Megatrends‹ im Kontext der Nachhaltigen Entwicklung
Lea Renz (2. Preis): Roadmapping als Instrument der strategischen Technologiefrühaufklärung mit speziellem Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte

Der Preis wird bereits seit 2002 (früher Umweltpreis) verliehen.

Campus Hauber, Gebäude CI10

Ethikum

Neben den HfWU-Modulen werden noch weitere Veranstaltungen zu Nachhaltiger Entwicklung und Ethik angeboten.

Jeder Studierende einer Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg, also auch HfWU-Studierende, hat die Möglichkeit ein Ethik-Zertifikat zu erwerben. Das Referat für Technik- und Wissenschaftsethik (rtwe) setzt dabei die Anforderung, dass der Studierende im Laufe seiner Studienzeit mindestens drei Lehrveranstaltungen aus dem Themenfeld Ethik und nachhaltige Entwicklung besucht und diese jeweils mit einer benoteten Leistung abschließt.

Weitere Informationen für interessierte Studierende finden Sie auf der HfWU-Webseite.

Für die Studierenden werden außerdem noch Onlineseminare des rtwe angeboten. Die erworbenen Scheine können dem Ethikum angerechnet werden.