Hallo und Willkommen auf dem nap-Blog!

Lesen Sie hier frühere Beiträge der nap von verschiedenen Autoren. Wir freuen uns immer über neue Beiträge von allerlei nachhaltigkeitsinteressierten Leserinnen und Lesern. Schreiben Sie uns an nap[at]hfwu.de.

Kreativ und interaktiv

...ging es bei der NEXPO zu. Studierende stellten ihre ausgearbeiteten Ideen und Konzepte aus den Ringvorlesungen der HfWU-Module vor. Interaktiv und spielerisch wurden unterschiedliche Bereiche der Nachhaltigen Entwicklung behandelt.

So war die NEXPO sehr kurzweilig und die Teilnehmenden wurden mit Quizzen und "Schiffe versenken" an "Nachhaltigkeit vernetzen - Denken, Handeln, Fühlen" herangeführt. Auf spielerische Weise wurde beispielsweise über das eigene Ernährungsverhalten diskutiert. Aber ohne schlechtes Gewissen, denn gleichzeitig wurden gemeinsam nachhaltige Alternativen gesucht und gefunden.

Im Rahmen der Ringvorlesungen mit dem Thema "Zusammenhänge verstehen – Zukunft gestalten", haben sich fünf Studierende ein Programm für die Mitmacher:innen überlegt und dabei die Möglichkeiten digitaler Veranstaltungen sehr gut ausgenutzt.

"Biodiversität zwischen Ethik, Politik und Wissenschaft" | Exkursion zur Schildwacht

Die Evangelische Erwachsenenbildung (EEB) im Kirchenbezirk Geislingen und Partner laden zum spannenden Vortrag sowie zur Exkursion eines Beweidungsprojektes ein.

Exkursion zum Beweidungsprojekt auf der Schildwacht am Freitag, den 02. Juli 2021, 16 - 18 Uhr, mit Alexander Koch vom Landschaftserhaltungsverband Landkreis Göppingen e.V. und der Schäferei Herb: Wie entstehen vielfältige Kulturlandschaften und welche Pflegemaßnahmen beeinflussen die Artenvielfalt? Welche Rolle spielt die Schäferei bei der Landschaftspflege?
Die Exkursion wird in Präsenz stattfinden, Informationen zum Treffpunkt nach Anmeldung per E-Mail. Organisiert von Evang. Erwachsenenbildung Geislingen und Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Anmeldung bitte bis Freitag, 25.06., an eeb-geislingen[at]elkw.de oder via Anmeldeformular.

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Vortrag Biodiversität zwischen Ethik, Politik und Wissenschaftam Freitag, den 24. September 2021 um 19:00 Uhr, mit Dr. Uta Eser, Büro für Umweltethik über:Was bedeutet Biodiversität? Was sind die Folgen und wie groß ist das Ausmaß des globalen Biodiversitätsverlusts? Was und wie viel ist uns biologische Vielfalt wert, warum ist Vielfalt schützenswert? Und welche Politik folgt daraus auf globaler und nationaler Ebene?
Organisiert von Evang. Erwachsenenbildung Geislingen und Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Anmeldung bitte an eeb-geislingen[at]elkw.de oder via Anmeldeformular.

Plastikmüll liegt in der Umwelt

Das Verbot von Einwegartikeln aus Plastik kommt

Ab 3. Juli wird Produktion von Einwegplastik zum Schutz des Meeres und der Umwelt verboten.

Zu diesen Produkten gehören beispielsweise Strohhalme, Wattestäbchen, Plastikbesteck und To-go-Behältnisse. Auch solche aus Styropor und aus biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen (das sogenannte „Bioplastik“) werden verboten. Genutzt werden sollen in Zukunft stattdessen umweltfreundliche Alternativen. Weitere Produkte, die bisher nicht verboten werden, wie Hygiene- und Tabakprodukte, werden mit einem Label gekennzeichnet, das auf die Umweltschäden durch Plastik aufmerksam macht.
Hintergrund ist, dass Plastik häufig in Gewässern landet und sich dort in kleine Teilchen zersetzt. Tiere verwechseln die Plastikteile häufig mit Nahrung und sterben daran. Große Meeresflächen sind bereits mit Müll übersät – etwa 85 Prozent des Mülls besteht aus Kunststoffen.
Um Plastik im Alltag zu vermeiden, können häufig mitgebrachte oder Pfandbehältnisse genutzt werden. Viele Produkte gibt es in Supermärkten, Wochenmärkten oder Unverpacktläden auch ohne Verpackung. Weitere Tipps stellt das BMU mit der Kampagne „Weniger ist mehr“ vor.

Quellen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/einwegplastik-wird-verboten-1763390
https://www.bundesregierung.de/breg-de/mediathek/verbot-von-einweg-plastik-kommt-1914312

 

Die zwei Veranstalter stehen im Gründer-Space von Zukunft.Gründen

Das war das Nachhaltigkeitsfest der HfWU

»Ein Marktplatz für's Engagement: Projekte und Ideen für eine gelingende Zukunft!« hat zum Abschluss das Nachhaltigkeitsfest am 9. Juni mit Akteur:innen aus Hochschule und lokaler Initiativen für Nachhaltige Entwicklung im Gründer-Space von Zukunft.Gründen (ZuG) stattgefunden.

Nach der Begürßung von den ZuG-Projektleitern Prof. Dr. Erskin Blunck und Prof. Dr. Christian Arndt, wurden die Teilnehmer:innen von der Klimaschutzbeauftragten der Stadt Nürtingen Tamara Fischer in die laufenden und zukünftigen Klimaschutzmaßnahmen in Nürtingen vertraut gemacht. Anschließend haben sich insgesamt elf Aussteller:innen und ihre Initiativen sowie Herausforderungen und Ziele in 90 Sekunden Pitches vorgestellt.

  • Stephan Müller: CARS student consulting e.V. „Der Weg zum nachhaltigen Mittelstand – Herausforderungen & Chancen“
  • Sarah von Querfurth: Trans4mation FFF "Junge Menschen und der Wandel hinzu nachhaltigem Konsumverhalten – Welche Rolle spielt ein Engagement in der FridaysforFuture Bewegung?"
  • Clara Schweizer: Fridays for Future Nürtingen - auf die Straße gehen für eine klimaneutrale Stadt
  • Prof. Dr. Roman Lenz: Das Genbänkle „Alte und seltene Gemüsesorten“
  • Andreas Bulling: Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (HfWU) „Gutes Morgen zusammen“
  • Jan David Grebe: "Jugend bewegt! Nürtingen - Wir fangen schon mal an"
  • Anne Leuthold: Glas & Beutel – Unverpackt Nürtingen
  • Kunal Singhania: Ecosential „Biologische Lebensmittelverpackungen aus Palmblätter und Zuckerrohrresten“
  • Hannah Römpp: "StuNa" Studierendeninitiative für Nachhaltigkeit der HfWU „Wir schreiben das U groß! – Studentisches Engagement für eine nachhaltigere Hochschule“
  • Heinz Stickel: Initiative für Wohnungstausch gegen Hausgeld - in Entwicklung. („InWogTafHa i.E.“)
  • Stiftung ÖKOWATT Nürtingen: „Grüner Strom für Nürtingen“

Nach den Pitches wurden Fragen an die Aussteller:innen über die Initiativen und Vorgehensweisen gestellt. Die Stimmung unter den Aussteller:innen war positiv und hoffnungsvoll, dass es bereits viele Leute und Aktionen gibt, die sich für Klimaschutz und Nachhaltige Entwicklung engagieren. Im Anschluss konnten sich Teilnehmer:innen und Aussteller:innen in einem digitalen Raum ausstauschen.

Bewirtschaftet wurden die Anwesenden übrigens von Schüler:innen der "thelemonadecompany" des Max-Planck-Gymnasiums mit der nachhaltigen Limonade "Saure Goiß".

Wiese mit Bäumen vor blauen Himmel

Spannende Diskussionen und Fachforen

...gab es am 10. und 11. Juni 2021 im Rahmen der «Woche der Umwelt».

Die «Woche der Umwelt» standt unter dem Motto «So geht Zukunft!». 

Online wurden verschiedene innovativen Lösungen für eine nachhaltige Zukunft präsentiert. Auf dem zweitägigen Programm standen vier große Podiumsdiskussionen und mehrere Fachforen, die ein breites Themenspektrum umfassen. Außerdem präsentierten rund 150 verschiedene Ausstellende eine Auswahl an zukunftsweisenden Projekten und Konzepten zu den Themen Klima, Energie, Ressourcen, Biodiversität, Bauen und Mobilität und vielen mehr.

Die «Woche der Umwelt» ist eine Initiative des Bundespräsidenten und wird in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt.

Küste und Meer

Der Ozean – die Lunge unseres Planeten

Der Welttag der Ozeane am 8. Juni soll an die ökologische Bedeutung sowie auf Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ozeanen aufmerksam machen.

Ein enormer Teil der Erde ist von Wasser bedeckt. Doch in den letzten Jahren wird den Ozeanen immer mehr entnommen, als ihnen zugeführt wird. Der Klimawandel, die Überfischung und die Verschmutzung der Ozeane führen dazu, dass Fischbestände abnehmen, Korallenriffe zerstört werden und das gesamte Ökosystem gefährdet wird.

Die Ozeane wird nicht umsonst als die „Lunge unseres Planeten“ bezeichnet. Sie dienen den Lebewesen innerhalb und außerhalb des Wassers nicht nur als wichtige Nahrungsquelle, sondern liefern auch einen erheblichen Anteil des unverzichtbaren Sauerstoffs in unserer Atmosphäre.

Um der Gefährdung der Ozeane entgegenzuwirken, sind weltweit Maßnahmen erforderlich, um diese zu schützen. Wird nichts unternommen, wird davon ausgegangen, dass beispielsweise bereits im Jahr 2050 das Gewicht des Plastikmülls im Meer das der Fische übersteigen wird.

Auf der Webseite https://unworldoceansday.org/ gibt es ein breites Bildungs- und Veranstaltungsprogramm rund um den internationalen Tag der Ozeane.

Quellen:
https://www.un.org/en/observances/oceans-day
https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/270477/welttag-der-ozeane

Ein Vogel fliegt vor einer bergigen Landschaft

Wir sind auf unsere Umwelt angewiesen

...und trotzdem handeln wir häufig nicht in ihrem Sinne. Um darauf aufmerksam zu machen, findet am 5. Juni der Weltumwelttag statt.

Um die menschlichen Anforderungen an die Natur zu erfüllen, bräuchte es 1,6 Erden. Setzt sich dieser Trend fort, wird dies schwerwiegende Auswirkungen haben. Nicht nur auf die menschliche Bedürfnisbefriedigung, sondern auch auf die Gesundheit unserer Ökosysteme und der darin lebenden Tiere.

Um dem entgegenzuwirken, kann jede:r etwas tun. Tipps und Tricks für einen nachhaltigen Alltag findest Du auch im Nachhaltigkeitsportal der HfWU.

Der Weltumwelttag ist ein weltweit bekannter Tag für Umweltmaßnahmen. Das Jahr 2021 steht unter dem Motto #GenerationRestoration, welches zu einer weltweiten Bewegung aufrufen soll.

Quellen:
https://www.un.org/en/observances/environment-day
https://www.worldenvironmentday.global/

Fahrräder vor Campus Braike

Manchmal ist das Leben ganz schön leicht - zwei Räder, ein Lenker und das reicht

…singt Max Raabe in seinem Lied "Fahrrad fahr’n". Und das findet auch die UN-Generalversammlung – sie hat den 3. Juni zum Weltfahrradtag erklärt.

Der Tag wurde eingeführt, um auf die Belastung durch den Autoverkehr aufmerksam zu machen und die Vorteile des Fahrrads als umweltfreundliches Verkehrsmittel aufzuzeigen.

Unser Denken und politisches Handeln ist nach wie vor vom Autofahren dominiert. Dabei ist Fahrradfahren eine ökonomische, ökologische und gesunde Fortbewegungsmethode. Um den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu erleichtern, muss das Radfahren jedoch komfortabel und gefahrenlos möglich sein.

Nicht nur am 3. Juni wird auf das Fahrradfahren aufmerksam gemacht. Das ganze Jahr über gibt es weltweit Veranstaltungen, wie die Critical Mass. Bei der Critical Mass können sich alle interessierten Bürger:innen treffen, um gemeinsam durch die Innenstädte zu fahren. Auch in Nürtingen wird sich somit für eine fahrradfreundliche Stadt eingesetzt. Getroffen wird sich jeden zweiten Freitag im Monat um 18 Uhr in der Kreuzkirchstraße beim K3N. Von dort aus bewegt sich die Gruppe in entspanntem Tempo auf dem Zweirad durch die Stadt.

Blühende Wiese mit Bäumen

Wir sind Teil der Lösung

… ist das Motto des diesjährigen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai.

Die biologische Vielfalt umfasst die Gesamtheit der Pflanzen und Tiere sowie die Vielfalt der Ökosysteme, in denen diese leben und interagieren. Wir sind auf gesunde und intakte Ökosysteme angewiesen. Sie tragen nicht nur wesentlich zu unserem Wohlbefinden bei, sondern sind auch entscheidend für unsere Gesundheit.

Menschliche Aktivitäten, wie der menschengemachte Klimawandel, die Übernutzung natürlicher Ressourcen, die 

Umweltverschmutzung und die Verstädterung, haben einen großen Einfluss auf den Verlust der biologischen Vielfalt. Wissenschaftler:innen gehen davon aus, dass durch Menschen verursachte Umweltveränderungen die Struktur der Ökosysteme auch insoweit verändern können, dass Zoonosen und andere Krankheitserreger begünstigt werden. Somit könnte es auch einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Coronavirus und dem Verlust der biologischen Vielfalt geben.

Wenn wir in die Natur eingreifen und lebenswichtige Lebensräume erschöpfen, gefährden wir immer mehr Arten. Das schließt die Menschheit ein, sowie die Zukunft, die wir uns wünschen.

- UN-Generalsekretär António Guterres

Quellen:
https://www.un.org/en/observances/biological-diversity-day
https://www.iass-potsdam.de/de/blog/2020/05/internationaler-tag-der-biologischen-vielfalt-unsere-loesungen-liegen-der-natur
https://en.unesco.org/commemorations/biodiversityday

Eine Biene sitzt auf einer Sonnenblume

Die Rolle der Bienen für uns und unsere Umwelt

Der Welttag der Bienen am 20. Mai soll das Bewusstsein für die wichtige Rolle der Bienen für uns und andere Lebewesen und deren zunehmende Bedrohung schärfen.

Die Bedeutung der Bienen als Bestäuber ist elementar für die Menschheit. Bienen tragen zur Biodiversität und zur Ernährungssicherheit bei, denn eine Vielzahl an Pflanzen ist direkt oder 

indirekt auf Bestäubung angewiesen – darunter auch viele Obst- und Gemüsesorten.

Doch die Bestäuber sind zunehmend durch menschliche Aktivitäten bedroht. In vielen städtischen Gebieten dominieren Steingärten und Rasenflächen. Das führt dazu, dass das Nahrungsangebot für Bienen ist vielerorts nicht mehr ausreichend ist. In den letzten Jahren ist ein zunehmender Rückgang der weltweiten Bienenpopulation zu verzeichnen. Um dem entgegenzuwirken, sind dringende Maßnahmen erforderlich, die die Bienen und andere Bestäuber und deren Lebensräume schützen. Auch kleine Blühflächen mit vielfältigen Pflanzen können einen positiven Beitrag leisten.

Anlässlich des zum vierten Mal stattfindenden Tages gibt es weltweite Pflanzaktionen und Informationsveranstaltungen. Auch die FAO organisiert am 20. Mai eine virtuelle Veranstaltung mit dem Titel „Biene engagiert - Bauen Sie besser für Bienen zurück“.

Am Hofgut Tachenhausen gibt es einen sehenswerten Bienenlehrpfad und ein Imkereimuseum. Außerdem werden regelmäßig Imkerkurse angeboten.

Quellen:
http://www.fao.org/world-bee-day/en/
https://www.un.org/en/observances/bee-day

Logo der Nachhaltigkeitswochen Hochschulen Baden-Württemberg

Nachhaltigkeitswochen @ Hochschulen BaWü 2021

Vom 10. bis 23. Mai veranstalteten Studierende von 18 Hochschulen in Baden-Württemberg zum zweiten Mal Workshops, Vorträge und Diskussionen rund um das Thema Nachhaltigkeit.

Die meisten der 150 Veranstaltungen fanden virtuell statt und kann von jedermann/-frau besucht werden. Für englischsprachige Studierende wurden die "Sustainability Weeks @ BaWü Universities" angeboten. Unter anderem wurden Workshops für Nachhaltigkeit in Social Media, zu Digitalisierung oder Yoga-Kurse angeboten.

Weitere Informationen gibt es auf der Website https://hochschule-n-bw.de/

Jugend bewegt Plakat

Startschuss der Initiative »Jugend bewegt Nürtingen«

Die erste Aktion der neu gegründeten Initiative war ein Clean-Up in Nürtingen.

Jugend bewegt Nürtingen traf sich zu ersten Müllsammelaktion in Nürtingen. Ausgestattet mit Müllsäcke und Zangen, die vom Nürtingen Bauhof bereitgestellt wurden, machten sich rund 25 junge Menschen auf zwischen Ruderclub und Festplatz allerlei achtlos weggeworfene Gegenstände zu sammeln. Dabei kamen die Sammler zu dem Entschluss, dass es in Nürtingen zu wenige Müllbehältnisse und Aschenbecher gebe.

Die Initative hat sich aus der lokalen Fridays For Future-Bewegung, dem Jugendclub Rotaract und der studentischen Nachhaltigkeitsgruppe StuNa zusammengesetzt. Im Vorfeld gab es vom Studium generale eine Online-Veranstaltung, in der sich die Gruppen vorgestellt und kennen gelernt haben.

Wiese und Bäume mit blauen Himmel

Spannende Diskussionen und Fachforen

...erwarten Euch am 10. und 11. Juni 2021 im Rahmen der «Woche der Umwelt».

Die «Woche der Umwelt» steht unter dem Motto «So geht Zukunft!».

Online werden verschiedene innovativen Lösungen für eine nachhaltige Zukunft präsentiert. Auf dem zweitägigen Programm stehen vier große Podiumsdiskussionen und mehrere Fachforen, die ein breites Themenspektrum umfassen. Außerdem präsentieren rund 150 verschiedene Ausstellende eine Auswahl an zukunftsweisenden Projekten und Konzepten zu den Themen Klima, Energie, Ressourcen, Biodiversität, Bauen und Mobilität und vielen mehr.

Die «Woche der Umwelt» ist eine Initiative des Bundespräsidenten und wird in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durchgeführt.

Eine Übersicht über das Programm und die Ausstellenden findet Ihr auf der Webseite www.woche-der-umwelt.de.

Die Bedeutung der Bienen als Bestäuber ist elementar für die Menschheit. Bienen tragen zur Biodiversität und zur Ernährungssicherheit bei, denn eine Vielzahl an Pflanzen ist direkt oder indirekt auf Bestäubung angewiesen – darunter auch viele Obst- und Gemüsesorten.

Doch die Bestäuber sind zunehmend durch menschliche Aktivitäten bedroht. In vielen städtischen Gebieten dominieren Steingärten und Rasenflächen. Das führt dazu, dass das Nahrungsangebot für Bienen ist vielerorts nicht mehr ausreichend ist. In den letzten Jahren ist ein zunehmender Rückgang der weltweiten Bienenpopulation zu verzeichnen. Um dem entgegenzuwirken, sind dringende Maßnahmen erforderlich, die die Bienen und andere Bestäuber und deren Lebensräume schützen. Auch kleine Blühflächen mit vielfältigen Pflanzen können einen positiven Beitrag leisten.

Anlässlich des zum vierten Mal stattfindenden Tages gibt es weltweite Pflanzaktionen und Informationsveranstaltungen. Auch die FAO organisiert am 20. Mai eine virtuelle Veranstaltung mit dem Titel „Biene engagiert - Bauen Sie besser für Bienen zurück“.

Am Hofgut Tachenhausen gibt es einen sehenswerten Bienenlehrpfad und ein Imkereimuseum. Außerdem werden regelmäßig Imkerkurse angeboten.

Quellen:
http://www.fao.org/world-bee-day/en/
https://www.un.org/en/observances/bee-day

Aus dem 3D-Drucker entstandene rote Tastatur-Füßchen

Ersatz(teile) aus eigenem Hause

Das CAD/GIS-Labor im Campus Braike ist im Besitz von drei 3D-Druckern und bietet - ganz im nachhaltigen Sinne der HfWU - den Mitarbeiter:innen an, beschädigte Büroutensilien wie bspw. Teile von Tastaturen (Bild) mithilfe des 3D-Druckers zu ersetzen oder Abdeckungen für Webcams herstellen, ohne neues Equipment beschaffen zu müssen.

Durch das Verfahren werden Kosten und Bestellaufwand reduziert und die Umwelt weniger belastet. Handskizzen oder Fotos der zu ersetzenden Teile sind ausreichend.

Studierende, die den 3D-Drucker für Projekte und wissenschaftliche Arbeiten verwenden möchten, reichen im Labor ihre Entwürfe als CAD-Dateien ein. Mehr Informationen zum Serviceangebot finden Sie auf der HfWU-Neo-Seite und in der Beschreibung zum 3D-Druck. Anfragen richten Sie an Niklas Müller vom CAD/GIS-Labor.

Menschen diskurtieren miteinander

Teilen Sie mit uns Ihre Stories zum Thema Nachhaltigkeit!

Sie engagieren sich bei der Fridays For Future-Bewegung, üben ein Ehrenamt aus oder sind anderweitig im Nachhaltigkeitsbereich aktiv? Großartig! Wir möchten Ihre Geschichte dazu hören! Egal ob für die Umwelt oder im sozialen oder kulturellen Bereich, schreiben Sie uns Was und Warum Sie tun was Sie tun.

Wir möchten Ihre Story, ob Ihre allein oder in der Gruppe, hier auf der nap veröffentlichen. Ziel ist es, Ihrer Geschichte Gehör zu bieten, andere Leser zu motivieren und sich ebenso zu engagieren.

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie Ihre Geschichte sichtbar machen möchten unter nap[at]hfwu.de oder dem Kontaktformular. Wir unterstützen Sie gerne bei der Realisierung. Wir freuen uns!

Ein Berg voller Kleidung

Für mehr Transparenz in der Modeindustrie

Rights, Relationships & Revolution” ist das diesjährige Motto der Fashion Revolution Week, in der sich vom 19. bis zum 25. April wieder für mehr Transparenz in der Modeindustrie eingesetzt wird.

Vor acht Jahren, am 24. April 2013, brach die Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch ein. In dieser Fabrik stellten rund 5.000 Menschen Kleidung für die weltweite Bevölkerung her. Bei dem Zusammenbruch des Gebäudes starben mehr als 1.000 Menschen – darunter vor allem junge Frauen. Die Fashion Revolution Week, welche jährlich im April stattfindet, soll an die Tragödie erinnern.
Das Team der Fashion Revolution Week fordert eine umfassende Veränderung sowie mehr Bewusstsein für die Missstände in der Textilindustrie. Diese beziehen sich auf die Beziehungen innerhalb der Wertschöpfungskette, den Umgang mit der Kleidung und die Auswirkungen auf die natürliche Umwelt.
Geschehen soll dies nicht durch eine direkte Ansprache der Modelabels. Aufgerufen werden in erster Linie die Konsument:innen selbst, zu hinterfragen, woher ihre Kleidung stammt, um somit Druck auf die Modelabels aufzubauen, sodass diese mehr Transparenz schaffen. Mit Events, Workshops und einer weltweiten Selfie-Kampagne beteiligen sich Menschen aus über 90 Ländern an der Aktion. Über die sozialen Medien und den Newsletter informiert die Fashion Revolution Initiative über Updates zur Kampagne.

Eine Bergdohle fliegt im Gebirge

Ein Tag zum umweltfreundlichen Leben

Der Tag der Mutter Erde soll auf die dringende Notwendigkeit der Lenkung unserer Lebensweise in eine nachhaltige Richtung aufmerksam machen.

Der Zustand unserer Ökosysteme hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen. Trotz ihrer natürlichen Begrenztheit werden die Ressourcen der Erde heute in einem Ausmaß in Anspruch genommen, wie es bisher noch nie der Fall war.
Die Corona-Pandemie ist nicht die einzige Herausforderung, mit der die Erde momentan zu kämpfen hat. Die menschengemachte globale Erwärmung führt dazu, dass sich extreme Wetterereignisse wie Hitzeperioden und Überschwemmungen häufen. Auch die intensive Landwirtschaft leistet einen enormen Beitrag zur Klimakrise und zur Verringerung der Artenvielfalt. Auch diese Faktoren können den Ausbruch und die Übertragung von Infektionskrankheiten fördern.
Der 22. April wurde 2009 von der UN zum Internationalen Tag der Mutter Erde benannt. Durch weltweite Aktionen soll die Bedeutung unserer Erde als Lebensgrundlage aufgezeigt und für eine nachhaltige und umweltfreundliche Lebensweise sensibilisiert werden. Nur so ist es möglich, dass nicht weiterhin auf Kosten der Menschen an anderen Orten der Erde oder zukünftiger Generationen gelebt wird.

Quellen:
United Nations (Hrsg.) o.J.
BMU (Hrsg.) o.J.

Flyer vom studentischen Projekt EU-Klimapakt

Du studierst an der HfWU? Jetzt mitmachen!

Werde Teil des studentischen Projekts "EU-Klimpakt" und arbeite gemeinsam mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen der HfWU zusammen!

Baum mit Wiese und Industrie im Hintergrund

Sharing is Caring-Wettbewerb

An alle Studis: net4energy lädt zum deutschlandweiten Wettbewerb für die Idee zur persönlichen Energiewende ein!

»Wie schult deine Idee das allgemeine Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit?«

Darum geht's: Im Wettbewerb soll ein eigenes Konzept oder eine Idee formuliert werden, die sich mit den Erfahrungen und Herausforderungen der Energiewende beschäftigt. Die Leitfrage lautet: "Mit welchen Maßnahmen bringst du die Energiewende (und Nachhaltigkeit) anderen Menschen näher?"

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die eingereichten Ideen. Das Tolle dabei: Jede Einsendung zählt und trägt zum Umweltschutz bei, denn die Anzahl der Beiträge wird als Baumspende für die Aufforstung in Deutschland umgesetzt. Die drei Erstplatzierten erhalten zudem einen Geldpreis.

Mehr Infos zur Anmeldung und den Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Website von net4energy.

Sonnenaufgang über Geislingen an der Steige

Einladung zum Geislinger Klimafrühling

Welches sind die Herausforderungen des Klimawandels? Was können wir tun um dem Klimawandel entgegen zu wirken?

Diesem und weiteren Themen geht im April die Evangelische Erwachsenenbildung (EEB) im Kirchenbezirk Geislingen nach und lädt alle Interessierten rund um Geislingen (Steige) herzlich ein.

Online finden zum Thema Klimawandel und Kirche Vorträge und Veranstaltungen am 10., 12. Und 15. April statt. Weitere Veranstaltungen folgen ab dem 22. April. Mehr erfahren Sie im Flyer des Geislinger Klimafrühlings und auf der Website.

See umgeben von Wiese und Steinen

Tag des Wassers - Eine überlebenswichtige Ressource

Jedes Jahr findet am 22. März der internationale Tag des Wassers statt.

Etwa 300 Liter Wasser nutzt jeder Deutsche täglich zum Trinken, Kochen und Waschen. Dabei wird jeder allein der direkte Wasserverbrauch berücksichtigt. Wird auch indirekt genutztes - sogenanntes „virtuelles Wasser“ – einbezogen, welches durch die Produktion und den Konsum von Gütern berücksichtigt, kann der tatsächliche Wasserverbrauch bis zu 5000 Liter betragen. Die Summe des direkt und indirekt genutzten Wassers wird häufig als „Wasserfußabdruck“ bezeichnet. Der individuelle Wasserfußabdruck kann unter waterfoodprint.org berechnet werden.

Am 22. März soll vor allem auf die Bevölkerungsgruppen aufmerksam gemacht werden, welche keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Dieses Jahr liegt der Fokus auf der Wertschätzung des Wassers für jeden einzelnen Menschen und darauf, was getan werden kann, um die überlebenswichtige Ressource zu schützen. Auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beziehen das Element Wasser und dessen Bedeutung ein. So ist das 6. Ziel, Wasser und sanitäre Einrichtungen für alle bis 2030 zur Verfügung zu stellen.

Um den Wasserfußabdruck zu minimieren ist es sinnvoll, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Auch im eigenen Haushalt kann beispielsweise durch eine fleischarme Ernährung oder wassersparende Haushaltsgeräte darauf geachtet werden, einen übermäßigen Wasserverbrauch zu verhindern.

Quellen:
waterfootprint.org/en/water-footprint/what-is-water-footprint/
www.un.org/en/observances/water-day

Schneebedeckte Bäume mit blauem Hintergrund

Tag des Waldes – Schützen statt Zerstören

Dieses Jahr findet am 21. März zum zehnten mal der internationale Tag der Wälder statt.

Wälder erfüllen wichtige wirtschaftliche, gesundheitliche, kulturelle und soziale Nutzen Funktionen. Sie produzieren nicht nur Sauerstoff, sondern fungieren auch als wichtiger Kohlenstoffspeicher. Auch als Lebensraum unzähliger Arten sind sie unersetzlich.
Doch nur noch ein Drittel der Landfläche der Erde ist mit Wald bedeckt. Jährlich sinkt diese Fläche ungefähr um 13 Millionen Hektar – das entspricht der Hälfte der Fläche Deutschlands. Gründe dafür sind hauptsächlich Rodungen, um auf den Flächen Palmöl- oder Sojaplantagen anzubauen. Doch auch Waldbrände aufgrund des zunehmenden Klimawandels gehören zu den Auslösern.
Die UN erklärte den 21. März offiziell zum Internationalen Tag der Wälder, um für die Bedeutung zu sensibilisieren und dazu aufzufordern, die Wälder zu schützen, anstatt sie zu zerstören. In diesem Jahr soll besonders auf die Bedeutung der Wälder für die Biodiversität aufmerksam gemacht werden.
Eine klima- und umweltfreundliche Lebensweise kann zum Erhalt der Wälder beitragen. Zum Beispiel kann beim Kauf von Produkten mit Palmöl darauf geachtet werden, dass dieses aus fairem Anbau stammt.

Quellen:
https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/HG_Wald.pdf
https://www.un.org/en/observances/forests-and-trees-day

Logo für das Internationale Jahr für Obst und Gemüse 2021

Kunterbunt vom Acker auf den Teller

Die Vereinten Nationen (UN) haben das Jahr 2021 zum Internationalen Jahr für Obst und Gemüse erklärt - nach einem Vorschlag der Food and Agriculture Organization der UN (FAO).

Insbesondere soll die Aufmerksamkeit auf die wichtige Rolle von Obst und Gemüse für die Ernährung, Gesundheit, globale Ernährungssicherheit und die Erreichung der SDGs gelenkt werden - sowohl in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und für den persönlichen Konsum. Fakt ist, Gemüse und Obst liefern wichtige Nährstoffe, sind gesund und lecker und zeigen gleichzeitig eine gute Umweltbilanz. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) stellt auf ihrer Webseite unterschiedliche Kategorien zum Thema Lebensmittel und Ernährung vor, mit einigen praktischen Kniffen.
Auch auf der nap finden Sie Tipps & Tricks zum Thema Ernährung, darunter Saisonalität, Regionalität und Lebensmittelverschwendung. Viel Spaß!

Studierende in der Bibliothek

YOU GO, GIRL!

Am 11. Februar zelebrieren die UNESCO und UN Women den »Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft«.

Ziel diesen Tages ist die Förderung von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, um auch die bestehenden Herausforderungen der Agenda für nachhaltige Entwicklung (Klimawandel oder Gefahren für die Gesundheit) mit allen (!) vorhandenen Talenten zu bewältigen. Denn je mehr Vielfalt in verschiedenen Bereichen vorhanden ist, desto höher die Chancen Lösungswege zu finden. Dieser Tag soll das Bewusstsein für die Gleichstellung der Geschlechter stärken und allen ein Gehör zu bieten.
Das Thema 2021 ist »Wissenschaftlerinnen an vorderster Front im Kampf gegen COVID-19«. Zum einen, da die Pandemie gerade für Jungwissenschaftlerinnen den Einstieg in das Berufsleben erschwert, zum anderen, dass gerade jetzt jede und jeder Einzelne in der Forschung zählt. "Gefeiert" wird der Tag virtuell im Hauptquartier der Vereinten Nationen mit Expert:innen aus der ganzen Welt, die in Bereichen arbeiten, welche mit der Pandemie in Verbindung stehen.

Nachhaltigkeit-Kachel

Nachhaltigkeitsportal nun offiziell auf der Startseite der HfWU

Die nap kann über die Kachel »Nachhaltigkeit« auf der HfWU-Startseite erreicht werden.

Die nap ist nun prominent auf der Homepage HfWU vertreten und so neben der URL www.hfwu-nachhaltigkeit.de erreichbar.

Lernen Sie die Nachhaltigkeitsaktivitäten in allen Bereichen der HfWU kennen. Von studienübergreifenden Lehrmodulen über Forschungs- und Transferprojekten zu den Umweltmaßnahmen im Rahmen der EMAS-Zertifizierung der HfWU. Lassen Sie sich von Tipps & Tricks zu einer nachhaltigeren Lebensweise inspirieren und freuen Sie sich auf Veranstaltungen des Studium generale. Erfahren Sie wie wir kontinuierlich an unserer Nachhaltigkeitsperformance arbeiten um diese zu verbessern.

Viel Spaß beim Durchstöbern und Kennenlernen!

Schrift mit Veganuary 2021

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Viele nehmen sich zum neuen Jahr gute Vorsätze vor. Eine gute Gelegenheit seine Gewohnheiten zu reflektieren und zu überdenken.

Mit einer britischen Initiative soll beim Einstieg in den Veganismus geholfen werden. Hunderttausende Menschen haben in den letzten Jahren mitgemacht, worunter auch prominente Teilnehmer sowie Unternehmen gehören. Anmelden kann man sich auf der Website des Veranstalters und erhält damit auch weitere Unterstützung in Form von Rezepten für eine vegane Lebensweise.

Verschiedenes Gemüse

Sustainable Food Habits Challenge

Die INSEAD Community Impact Challenge (CIC) veranstaltet ab dem 1. November die "Sustainable Food Habits Challenge" und jeder kann mitmachen.

In dieser Challenge können die Teilnehmer mittels einer App ihre Essgewohnheiten überprüfen. Ziel ist es, sich seiner eigenen Gewohnheiten bewusst zu werden und diese auf Dauer im Sinne der Nachhaltigkeit zu verbessern. Durch den Fokus auf die Herkunft von Lebensmitteln, die Reduzierung von Abfällen und der Entscheidung auf nachhaltigerer Ernährung soll zudem den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren. Die App gibt den Teilnehmern Tipps und Tricks für nachhaltigere Zutaten und schlägt beispielsweise vegetarische Varianten von fleischhaltigen Zutaten vor. Die Challenge läuft bis zum 12. Dezember.