Lesen Sie hier frühere Beiträge der nap von verschiedenen Autoren. Wir freuen uns immer über neue Beiträge von allerlei nachhaltigkeitsinteressierten Leserinnen und Lesern. Schreiben Sie uns an nap[at]hfwu.de.

Ein Berg voller Kleidung

Für mehr Transparenz in der Modeindustrie

Rights, Relationships & Revolution” ist das diesjährige Motto der Fashion Revolution Week, in der sich vom 19. bis zum 25. April wieder für mehr Transparenz in der Modeindustrie eingesetzt wird.

Vor acht Jahren, am 24. April 2013, brach die Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch ein. In dieser Fabrik stellten rund 5.000 Menschen Kleidung für die weltweite Bevölkerung her. Bei dem Zusammenbruch des Gebäudes starben mehr als 1.000 Menschen – darunter vor allem junge Frauen. Die Fashion Revolution Week, welche jährlich im April stattfindet, soll an die Tragödie erinnern.
Das Team der Fashion Revolution Week fordert eine umfassende Veränderung sowie mehr Bewusstsein für die Missstände in der Textilindustrie. Diese beziehen sich auf die Beziehungen innerhalb der Wertschöpfungskette, den Umgang mit der Kleidung und die Auswirkungen auf die natürliche Umwelt.
Geschehen soll dies nicht durch eine direkte Ansprache der Modelabels. Aufgerufen werden in erster Linie die Konsument:innen selbst, zu hinterfragen, woher ihre Kleidung stammt, um somit Druck auf die Modelabels aufzubauen, sodass diese mehr Transparenz schaffen. Mit Events, Workshops und einer weltweiten Selfie-Kampagne beteiligen sich Menschen aus über 90 Ländern an der Aktion. Über die sozialen Medien und den Newsletter informiert die Fashion Revolution Initiative über Updates zur Kampagne.

Eine Bergdohle fliegt im Gebirge

Ein Tag zum umweltfreundlichen Leben

Der Tag der Mutter Erde soll auf die dringende Notwendigkeit der Lenkung unserer Lebensweise in eine nachhaltige Richtung aufmerksam machen.

Der Zustand unserer Ökosysteme hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen. Trotz ihrer natürlichen Begrenztheit werden die Ressourcen der Erde heute in einem Ausmaß in Anspruch genommen, wie es bisher noch nie der Fall war.
Die Corona-Pandemie ist nicht die einzige Herausforderung, mit der die Erde momentan zu kämpfen hat. Die menschengemachte globale Erwärmung führt dazu, dass sich extreme Wetterereignisse wie Hitzeperioden und Überschwemmungen häufen. Auch die intensive Landwirtschaft leistet einen enormen Beitrag zur Klimakrise und zur Verringerung der Artenvielfalt. Auch diese Faktoren können den Ausbruch und die Übertragung von Infektionskrankheiten fördern.
Der 22. April wurde 2009 von der UN zum Internationalen Tag der Mutter Erde benannt. Durch weltweite Aktionen soll die Bedeutung unserer Erde als Lebensgrundlage aufgezeigt und für eine nachhaltige und umweltfreundliche Lebensweise sensibilisiert werden. Nur so ist es möglich, dass nicht weiterhin auf Kosten der Menschen an anderen Orten der Erde oder zukünftiger Generationen gelebt wird.

Quellen:
United Nations (Hrsg.) o.J.
BMU (Hrsg.) o.J.

Flyer vom studentischen Projekt EU-Klimapakt

Du studierst an der HfWU? Jetzt mitmachen!

Werde Teil des studentischen Projekts "EU-Klimpakt" und arbeite gemeinsam mit Studierenden aus unterschiedlichen Studiengängen der HfWU zusammen!

Deine Aufgabe im Projekt: Als Unterstützer des Projektes trägst du die verschiedensten Ideen aus dem Internet oder deinem Umfeld zum Thema Engagement für den Klimaschutz zusammen. Diese Ideen werden dann in unterschiedliche Kategorien wie Energie, Mobilität, Ernährung, usw. unterteilt. Die Ergebnisse werden in einem Wiki und hier auf der nap veröffentlicht und werden sogar an den EU-Klimapakt überbracht. Der Zeitaufwand liegt bei insgesamt 2 bis 3 Stunden über vier Wochen und du erhältst bei Abschluss des Projekts eine Teilnahmeurkunde (gut für den Lebenslauf!). Wie viele von diesen Ideen du im Projekt einträgst und wie viel Zeit du darin investieren willst bzw. kannst, ist dir überlassen.

So macht ihr mit: Über den MS Teams-Code 6j59ta8 könnt ihr dem Team "EU-Klimapakt" beitreten und erfahrt mehr bei den regelmäßigen Treffen über die Entwicklung des Projekts und den Beiträgen anderer Studierenden.

Baum mit Wiese und Industrie im Hintergrund

Sharing is Caring-Wettbewerb

An alle Studis: net4energy lädt zum deutschlandweiten Wettbewerb für die Idee zur persönlichen Energiewende ein!

»Wie schult deine Idee das allgemeine Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit?«

Darum geht's: Im Wettbewerb soll ein eigenes Konzept oder eine Idee formuliert werden, die sich mit den Erfahrungen und Herausforderungen der Energiewende beschäftigt. Die Leitfrage lautet: "Mit welchen Maßnahmen bringst du die Energiewende (und Nachhaltigkeit) anderen Menschen näher?"

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die eingereichten Ideen. Das Tolle dabei: Jede Einsendung zählt und trägt zum Umweltschutz bei, denn die Anzahl der Beiträge wird als Baumspende für die Aufforstung in Deutschland umgesetzt. Die drei Erstplatzierten erhalten zudem einen Geldpreis.

Mehr Infos zur Anmeldung und den Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Website von net4energy.

Sonnenaufgang über Geislingen an der Steige

Einladung zum Geislinger Klimafrühling

Welches sind die Herausforderungen des Klimawandels? Was können wir tun um dem Klimawandel entgegen zu wirken?

Diesem und weiteren Themen geht im April die Evangelische Erwachsenenbildung (EEB) im Kirchenbezirk Geislingen nach und lädt alle Interessierten rund um Geislingen (Steige) herzlich ein.

Online finden zum Thema Klimawandel und Kirche Vorträge und Veranstaltungen am 10., 12. Und 15. April statt. Weitere Veranstaltungen folgen ab dem 22. April. Mehr erfahren Sie im Flyer des Geislinger Klimafrühlings und auf der Website.

See umgeben von Wiese und Steinen

Tag des Wassers - Eine überlebenswichtige Ressource

Jedes Jahr findet am 22. März der internationale Tag des Wassers statt.

Etwa 300 Liter Wasser nutzt jeder Deutsche täglich zum Trinken, Kochen und Waschen. Dabei wird jeder allein der direkte Wasserverbrauch berücksichtigt. Wird auch indirekt genutztes - sogenanntes „virtuelles Wasser“ – einbezogen, welches durch die Produktion und den Konsum von Gütern berücksichtigt, kann der tatsächliche Wasserverbrauch bis zu 5000 Liter betragen. Die Summe des direkt und indirekt genutzten Wassers wird häufig als „Wasserfußabdruck“ bezeichnet. Der individuelle Wasserfußabdruck kann unter waterfoodprint.org berechnet werden.

Am 22. März soll vor allem auf die Bevölkerungsgruppen aufmerksam gemacht werden, welche keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Dieses Jahr liegt der Fokus auf der Wertschätzung des Wassers für jeden einzelnen Menschen und darauf, was getan werden kann, um die überlebenswichtige Ressource zu schützen. Auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beziehen das Element Wasser und dessen Bedeutung ein. So ist das 6. Ziel, Wasser und sanitäre Einrichtungen für alle bis 2030 zur Verfügung zu stellen.

Um den Wasserfußabdruck zu minimieren ist es sinnvoll, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Auch im eigenen Haushalt kann beispielsweise durch eine fleischarme Ernährung oder wassersparende Haushaltsgeräte darauf geachtet werden, einen übermäßigen Wasserverbrauch zu verhindern.

Quellen:
waterfootprint.org/en/water-footprint/what-is-water-footprint/
www.un.org/en/observances/water-day

Schneebedeckte Bäume mit blauem Hintergrund

Tag des Waldes – Schützen statt Zerstören

Dieses Jahr findet am 21. März zum zehnten mal der internationale Tag der Wälder statt.

Wälder erfüllen wichtige wirtschaftliche, gesundheitliche, kulturelle und soziale Nutzen Funktionen. Sie produzieren nicht nur Sauerstoff, sondern fungieren auch als wichtiger Kohlenstoffspeicher. Auch als Lebensraum unzähliger Arten sind sie unersetzlich.
Doch nur noch ein Drittel der Landfläche der Erde ist mit Wald bedeckt. Jährlich sinkt diese Fläche ungefähr um 13 Millionen Hektar – das entspricht der Hälfte der Fläche Deutschlands. Gründe dafür sind hauptsächlich Rodungen, um auf den Flächen Palmöl- oder Sojaplantagen anzubauen. Doch auch Waldbrände aufgrund des zunehmenden Klimawandels gehören zu den Auslösern.
Die UN erklärte den 21. März offiziell zum Internationalen Tag der Wälder, um für die Bedeutung zu sensibilisieren und dazu aufzufordern, die Wälder zu schützen, anstatt sie zu zerstören. In diesem Jahr soll besonders auf die Bedeutung der Wälder für die Biodiversität aufmerksam gemacht werden.
Eine klima- und umweltfreundliche Lebensweise kann zum Erhalt der Wälder beitragen. Zum Beispiel kann beim Kauf von Produkten mit Palmöl darauf geachtet werden, dass dieses aus fairem Anbau stammt.

Quellen:
https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/HG_Wald.pdf
https://www.un.org/en/observances/forests-and-trees-day

Logo für das Internationale Jahr für Obst und Gemüse 2021

Kunterbunt vom Acker auf den Teller

Die Vereinten Nationen (UN) haben das Jahr 2021 zum Internationalen Jahr für Obst und Gemüse erklärt - nach einem Vorschlag der Food and Agriculture Organization der UN (FAO).

Insbesondere soll die Aufmerksamkeit auf die wichtige Rolle von Obst und Gemüse für die Ernährung, Gesundheit, globale Ernährungssicherheit und die Erreichung der SDGs gelenkt werden - sowohl in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und für den persönlichen Konsum. Fakt ist, Gemüse und Obst liefern wichtige Nährstoffe, sind gesund und lecker und zeigen gleichzeitig eine gute Umweltbilanz. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) stellt auf ihrer Webseite unterschiedliche Kategorien zum Thema Lebensmittel und Ernährung vor, mit einigen praktischen Kniffen.
Auch auf der nap finden Sie Tipps & Tricks zum Thema Ernährung, darunter Saisonalität, Regionalität und Lebensmittelverschwendung. Viel Spaß!

Studierende in der Bibliothek

YOU GO, GIRL!

Am 11. Februar zelebrieren die UNESCO und UN Women den »Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft«.

Ziel diesen Tages ist die Förderung von Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, um auch die bestehenden Herausforderungen der Agenda für nachhaltige Entwicklung (Klimawandel oder Gefahren für die Gesundheit) mit allen (!) vorhandenen Talenten zu bewältigen. Denn je mehr Vielfalt in verschiedenen Bereichen vorhanden ist, desto höher die Chancen Lösungswege zu finden. Dieser Tag soll das Bewusstsein für die Gleichstellung der Geschlechter stärken und allen ein Gehör zu bieten.
Das Thema 2021 ist »Wissenschaftlerinnen an vorderster Front im Kampf gegen COVID-19«. Zum einen, da die Pandemie gerade für Jungwissenschaftlerinnen den Einstieg in das Berufsleben erschwert, zum anderen, dass gerade jetzt jede und jeder Einzelne in der Forschung zählt. "Gefeiert" wird der Tag virtuell im Hauptquartier der Vereinten Nationen mit Expert:innen aus der ganzen Welt, die in Bereichen arbeiten, welche mit der Pandemie in Verbindung stehen.

Nachhaltigkeit-Kachel

Nachhaltigkeitsportal nun offiziell auf der Startseite der HfWU

Die nap kann über die Kachel »Nachhaltigkeit« auf der HfWU-Startseite erreicht werden.

Die nap ist nun prominent auf der Homepage HfWU vertreten und so neben der URL www.hfwu-nachhaltigkeit.de erreichbar.

Lernen Sie die Nachhaltigkeitsaktivitäten in allen Bereichen der HfWU kennen. Von studienübergreifenden Lehrmodulen über Forschungs- und Transferprojekten zu den Umweltmaßnahmen im Rahmen der EMAS-Zertifizierung der HfWU. Lassen Sie sich von Tipps & Tricks zu einer nachhaltigeren Lebensweise inspirieren und freuen Sie sich auf Veranstaltungen des Studium generale. Erfahren Sie wie wir kontinuierlich an unserer Nachhaltigkeitsperformance arbeiten um diese zu verbessern.

Viel Spaß beim Durchstöbern und Kennenlernen!

Schrift mit Veganuary 2021

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr

Viele nehmen sich zum neuen Jahr gute Vorsätze vor. Eine gute Gelegenheit seine Gewohnheiten zu reflektieren und zu überdenken.

Mit einer britischen Initiative soll beim Einstieg in den Veganismus geholfen werden. Hunderttausende Menschen haben in den letzten Jahren mitgemacht, worunter auch prominente Teilnehmer sowie Unternehmen gehören. Anmelden kann man sich auf der Website des Veranstalters und erhält damit auch weitere Unterstützung in Form von Rezepten für eine vegane Lebensweise.

Verschiedenes Gemüse

Sustainable Food Habits Challenge

Die INSEAD Community Impact Challenge (CIC) veranstaltet ab dem 1. November die "Sustainable Food Habits Challenge" und jeder kann mitmachen.

In dieser Challenge können die Teilnehmer mittels einer App ihre Essgewohnheiten überprüfen. Ziel ist es, sich seiner eigenen Gewohnheiten bewusst zu werden und diese auf Dauer im Sinne der Nachhaltigkeit zu verbessern. Durch den Fokus auf die Herkunft von Lebensmitteln, die Reduzierung von Abfällen und der Entscheidung auf nachhaltigerer Ernährung soll zudem den eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren. Die App gibt den Teilnehmern Tipps und Tricks für nachhaltigere Zutaten und schlägt beispielsweise vegetarische Varianten von fleischhaltigen Zutaten vor. Die Challenge läuft bis zum 12. Dezember.